Der Winter

Im Winter kommt es einem so vor, als würde die tief stehende Sonne jeden Winkel des Hauses ausleuchten. Auch der Bach profitiert vom goldenen Licht. Wie ein silbriges Glitzerband schlängelt er sich über die Felsen und schmückt das Tiefe Tal. Es gibt Tage im Winter an denen man mittags in der Sonne auf der Terrasse essen kann und der Blick nach unten in eine vom Raureif überzogene Winterlandschaft führt.

                    

November und Dezember sind von den Temperaturen her eher milde Wintermonate. Efeu, Buchsbäume, Koniferen, Kirschlorbeer und Abelias schaffen schöne, grüne Konturen. Die jungen Olivenbäume bilden langsam mit ihren Baumkronen eine 2. Grüne Ebene. Eine Frostperiode im Januar und Februar versetzt den Garten dann endgültig in den Winterschlaf. Dann kann auch das ganze Land schon mal von einer dünnen Schneedecke überzogen sein. Unser Frosch hat sich tief in den Froschteich vergraben und wartet den Winter ab. Ende Februar steht die Sonne schon merklich höher. Die Tage werden länger und längst befriedigen die Feilchen in geschützten Lagen den sehnsüchtigen Blick nach ersten Blüten. Auch das kleine Immergrün schließt sich mit seinen hübschen Blüten der violetten Farbe an. Schabboxkraut lässt überall kleine, gelbe Sterne auf der Erde erscheinen. Blumenzwiebeln aller Art drängen ihr Grün der Sonne entgegen. Schneeglöckchen, Narzissen und Tulpen wechseln sich in ihrer Blütenfolge ab.